Künstlerhaus Jan Oeltjen e. V.
Künstlerhaus Jan Oeltjen e. V.

Der Verein begibt sich auf drei Wege zu seinem erklärten Ziel, zwischen Kunst und Öffentlichkeit in der ländlichen Region zu vermitteln:

 

Es ist uns wichtig, das Leben und die Kunst von Jan Oeltjen und seiner Frau Elsa Oeltjen-Kasimir in angemessener Art und Weise zu präsentieren. Das kann durch Ausstellungen geschehen, durch Veröffentlichungen, Lesungen, Konzerte, Happenings und vieles mehr. Neben der für die Öffentlichkeit und die BesucherInnen sichtbaren Arbeit läuft eine Menge unsichtbare Tätigkeit nebenher: Recherche, Sammlung, Archivierung etc.

 

Zudem ist es dem Künstlerhaus Jan Oeltjen ein Anliegen, zeitgenössische KünstlerInnen von Jan Oeltjen und Elsa Oeltjen-Kasimir ebenfalls so zu präsentieren, dass ihnen die gebührende Aufmerksamkeit zuteil wird. Dies betrifft insbesondere Personen, die heute nicht mehr im Fokus der Öffentlichkeit stehen.

 

Nicht zuletzt sollen durch die Tätigkeit des Künstlerhauses junge KünstlerInnen die Möglichkeit bekommen, sich und ihr Werk vorzustellen. Vorschläge und Bewerbungen sind jederzeit willkommen; für unverlangt eingesandtes Material kann jedoch keine Verantwortung übernommen werden. Die letztliche Entscheidung behält sich der Vorstand vor.

Hermann Pohlmann: Engel,

Foto: Uwe Niggemeyer, Juni 2026

Hermann Pohlmann: Engel

Eine Besonderheit war und bleibt der bis heute nur einmal verliehene Jader Kunstpreis. 2004 wurde er auf Betreiben und mit Mitteln des Künstlerhauses an Hermann Pohlmann verliehen. Damit verbunden war der Ankauf eines gusseisernen Engels, der seither am Nordausgang von Jaderberg in der Nähe vom "Schützenhof" steht.

 

 

1992 hatte der Künstler in Wilhelmshaven 12 identische Plastiken installiert, Abgüsse einer historistischen Plastik aus Norditalien. Seither haben einige dieser Figuren neue Standorte bekommen. Eine Erläuterung zu den in Wilhelmshaven noch verbliebenen fünf Engeln findet sich hier:

https://www.uwe-karwath.de/wilhelmshaven_abisz_S.html

 

Der Standort wurde mit Bedacht gewählt. Er befindet sich genau zwischen dem Oeltjen-Hof, wo Jan Oeltjen 1880 geboren wurde und seinem späteren Wohnhaus der 1920er Jahre (im Bild im Hintergrund zu sehen). Direkt hinter der Mauer, die den Garten gegen die Wiese mit dem Engel abgrenzt, lag der Steingarten, den Jan Oeltjen für seine Frau Elsa eingerichtet hatte. Hier pflanzte er alpine und transalpine Pflanzen - eine geeignete Nachbarschaft für eine Plastik, deren Vorbild vom Lago Maggiore stammt... Die mächtigen Eichen, die hier noch bei der Grundsteinsetzung für den Engel standen, haben 2011 Neuanpflanzungen weichen müssen. Dafür wurden auf private Initiative hin Sitzbänke um die jungen Stämme errichtet, die zum Ausruhen einladen. Alles in allem eine geglückte Verbindung von moderner Kunst in altem Gewand und in harmonischer Einbindung in die Landschaft.

 

Update 2026:

Mittlerweile wurden die Sitzbänke an den Eichen schon wieder entfernt (siehe Bild oben). Der Plastik konnte der Wandel indes nichts anhaben. Sie steht unverändert am Eingang von Jaderberg, wenngleich sich mit der Bahnstation nördlich davon ein neuer wichtiger Punkt im Ort ergeben hat.

 

 

Künstlerhaus

Jan Oeltjen e. V.
Bahnhofstr. 4
26349 Jaderberg

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